Deutsche Schule

Madrid. Spanien

Das Projekt in PAU de Montecarmelo, im Norden der Hauptstadt Madrid, hat eine Fläche von ca. 34.700 m2. Das auf die Anforderungen einer modernen und pädagogischen Architektur optimierte Raumprogramm umfasst eine klar definierte und gegliederte Grund- und Mittelschule mit einer Kapazität für 1.500 Schüler, eine Aula mit einer Kapazität für 750 Schüler, eine Mehrzweckhalle und ein Sportzentrum, eine Tiefgarage und einen Kindergarten für 300 Kinder. Dies entspricht einer bebauten Gesamtfläche von 27.063 m2.

Die vorgeschlagene Lösung wurde aufgrund ihrer organischen Form und dem großen Raumangebot bewertet, sowie aufgrund der Funktionalität und der Anpassung an die klimatologischen Bedingungen.

Jedes einzelne Gebäude verfügt über einen Innenhof, der die zeitgenössische Form des konzentrierten Ambientes eines Klosters neu interpretiert. Gleichzeitig werden differenzierte Raumsituationen entwickelt, die auf dem Zusammenspiel der Programmanforderungen mit der topografischen Lage des Geländes basieren. Die Fusion der Gebäudeteile ähnelt einer organischen Struktur mit einer großen, plastischen Präsenz, die den Anschein hat, in situ gewachsen zu sein.

Das Gebäude integriert Konstruktionstechnologien und -systeme der ersten Generation, die in einigen Fällen noch nie bei Bauarbeiten in Spanien zur Anwendung kamen.

Aus technischer Sicht ist die Deutsche Schule in Madrid ein Pioniergebäude. Sein Design wurde an die klimatologischen Bedingungen der spanischen Hauptstadt angepasst, um seine Leistungsfähigkeit in Bezug auf Energieeffizienz zu optimieren. Ein unterirdisches, thermisches Labyrinth sorgt dafür, die Temperatur der Luft zu kontrollieren, die später das Gebäude belüftet. Dank der außergewöhnlichen Nutzung erneuerbarer Energien wurde das Projekt im Juli 2011 vom deutschen Wirtschaftsministerium mit dem "Architektur und Energie" Preis ausgezeichnet.

Klient

Bundesrepublik Deutschland

Architect

Grüntuch Ernst

Jahr

2017